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26 фев, 11:00
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Litauen hat mit dem Abbau der ersten von drei Hochspannungsleitungen begonnen, die das Land bislang über Kaliningrad mit dem russischen Stromnetz verbunden hatten. Ein erheblicher Teil der demontierten Ausrüstung wird in die Ukraine gebracht, um dort das Stromnetz wiederherzustellen.
Das berichtet Delfi.
Das Projekt sieht nicht nur die physische Abkopplung Litauens vom russischen Energiesystem vor, sondern auch den Abbau der gesamten nicht mehr genutzten Infrastruktur. Die Arbeiten zum Abbau der Leitungen und Masten werden Litauen rund 1 Million Euro kosten.
Es ist symbolisch, dass mit dem Abbau der ersten Linie, die Litauen mit der Region Kaliningrad in der Russischen Föderation verbindet, am 24. Februar, dem dritten Jahrestag der groß angelegten russischen Invasion in der Ukraine, begonnen wurde. Der litauische Energieminister Žygimantas Vaičiūnas, der die Baustelle persönlich besuchte, betonte, dass das Land die Ukraine weiterhin nicht nur politisch, sondern auch mit praktischen Maßnahmen unterstütze.
„Ein Teil der Infrastruktur, der sich in gutem Zustand befindet, wird in die Ukraine überführt, um beim Wiederaufbau beschädigter Stromnetze zu helfen“, bemerkte Vaičiūnas.
Neben der strategischen Bedeutung für die Energiesicherheit des Landes werden durch den Abbau der Stromleitungen etwa 900 Hektar Land frei, das von den örtlichen Landwirten genutzt werden kann.
Im Rahmen dieses Projekts plant Litauen den vollständigen Rückbau von sechs Hochspannungsleitungen, davon drei mit einer Kapazität von 330 kV und drei weitere mit einer Kapazität von 110 kV. Insgesamt werden über 182 km Stromnetz, 544 Masten und 231 km Kabel abgebaut. Die Arbeiten sollen innerhalb von 1,5 Jahren, also bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2026, abgeschlossen sein.
Die Ukraine soll die wertvollsten Komponenten erhalten, etwa Isolatoren, mit denen beschädigte Stromnetze repariert werden können. Die restlichen Materialien, einschließlich alter Masten und Leitungen, werden umweltgerecht entsorgt.
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