In den ersten acht Monaten des Jahres 2025 wickelten ukrainische Versicherungsunternehmen fast 96.000 Versicherungsfälle im Rahmen der Kfz-Haftpflichtversicherung (MTLI) ab. Die Gesamtentschädigungssumme für Opfer von Verkehrsunfällen belief sich laut dem ukrainischen Kfz-Versicherungsbüro (MTBIU) auf über 3,9 Milliarden Griwna.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Zahl der Zahlungen um 1,83 %, ihr finanzielles Volumen um fast 27,13 %. Laut MTIBU deutet diese Dynamik auf einen deutlichen Anstieg der durchschnittlichen Schadendeckungssummen hin, die die Versicherer erstatten.
Der größte Teil der Entschädigungsstruktur entfällt auf Zahlungen für Sachschäden. Im Zeitraum Januar bis August 2025 wurden 50.264 Zahlungen in Höhe von insgesamt 2,69 Milliarden Griwna geleistet, wobei die durchschnittliche Entschädigungssumme 53.543 Griwna betrug.
Ein erheblicher Betrag wurde auch im Rahmen des vereinfachten Verfahrens – des Europrotokolls – ausgezahlt. Fahrer erhielten 42.541 Zahlungen in Höhe von 1,09 Milliarden UAH, die durchschnittliche Auszahlung betrug 25.706 UAH.
Obwohl Zahlungen für Gesundheitsschäden seltener sind, ist ihre durchschnittliche Höhe traditionell höher. Im Berichtszeitraum leisteten die Versicherungen 3.023 Entschädigungen in Höhe von 182,3 Millionen UAH, wobei die durchschnittliche Auszahlung 60.651 UAH betrug.
MTIBU betont: Angesichts des rasanten Anstiegs der durchschnittlichen Entschädigungssummen bleiben die Kosten der Kfz-Haftpflichtversicherung im Vergleich zu den potenziellen finanziellen Verlusten im Falle eines Unfalls gering. Ein „ziviler Führerschein“ garantiert Fahrern nicht nur den gesetzlich vorgeschriebenen Schutz, sondern auch finanzielle Sicherheit und Vertrauen im Straßenverkehr.
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