In den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 verzeichneten die ukrainischen Zollbehörden 8.084 Verstöße gegen Zollbestimmungen mit einem Gesamtschaden von 10,7 Milliarden UAH, wie der staatliche Zolldienst mitteilte. Diese Zahlen belegen die aktive Arbeit der Aufsichtsbehörden im Kampf gegen Zollverstöße.
In 2.934 Fällen wurden Gegenstände im Wert von 966 Millionen UAH vorläufig beschlagnahmt. Die meisten Beschlagnahmungen betrafen Industriegüter (668 Millionen UAH), Fahrzeuge (über 169 Millionen UAH), Bargeld (69 Millionen UAH) sowie Lebensmittel (60 Millionen UAH).
Zusätzlich zu den Beschlagnahmungen verhängte der Zoll in 1.777 Fällen Verwaltungsstrafen in Höhe von insgesamt 52 Millionen UAH. Davon wurden bereits 51 Millionen UAH an den Staatshaushalt abgeführt. Es ist anzumerken, dass diese Daten auch Fälle aus früheren Zeiträumen umfassen.
4.613 Fälle von Zollverstößen mit einem Gesamtwert von über 10,3 Milliarden UAH wurden dem Gericht zur Prüfung vorgelegt. Die Verfahren laufen noch, und die Ergebnisse haben bereits zur Verhängung von Strafen in Höhe von 4 Milliarden UAH geführt, darunter Warenbeschlagnahmungen und Bußgelder.
Die beschlagnahmten Waren und Vermögenswerte deuten insbesondere auf ein breites Spektrum an Verstößen hin – von Industrieprodukten bis hin zu Devisentransaktionen. Diese Statistiken unterstreichen die Bedeutung einer effektiven Zollkontrolle zum Schutz der wirtschaftlichen Interessen des Landes.
Der staatliche Zolldienst betont die Fortsetzung der aktiven Arbeit zur Aufdeckung und Verhinderung von Verstößen gegen das Zollrecht. Für 2026 wird eine weitere Stärkung der Kontrollen und eine Optimierung der Verfahren erwartet, wodurch die Anzahl der Verstöße reduziert und die Staatseinnahmen erhöht werden sollen.
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