Restaurant Brands International (RBI), Eigentümer von Burger King, gab den Verkauf eines Mehrheitsanteils an seiner chinesischen Tochtergesellschaft bekannt. Laut Bloomberg soll die Entscheidung die Expansion der Marke auf dem asiatischen Markt beschleunigen.
Der Deal beinhaltet die Gründung eines Joint Ventures mit CPE, einem asiatischen Investor und Vermögensverwalter. Im Rahmen dieser Kooperation investiert CPE 350 Millionen US-Dollar in die Entwicklung des chinesischen Geschäfts von Burger King.
Strategisches Ziel des Deals ist es, die Anzahl der Restaurants in China bis 2035 auf über 4.000 Filialen zu erhöhen. Zum Vergleich: Die Kette verfügt derzeit über rund 1.250 Restaurants, die geplante Expansion bedeutet also eine mehr als Verdreifachung des bestehenden Netzwerks.
Nach Abschluss der Transaktion wird CPE Mehrheitseigentümer und hält dann rund 83 % der Anteile an Burger King in China. Die operative Kontrolle über die chinesische Tochtergesellschaft geht somit an den neuen Partner über.
RBI betonte, dass der Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung im Einklang mit ihrer Strategie steht, ein „schlankeres und stärker auf Franchising ausgerichtetes Unternehmen“ zu schaffen. Ziel ist es, operative Risiken und die finanzielle Belastung im Zusammenhang mit der Expansion in den schnell wachsenden Märkten Asiens zu reduzieren.
Die Transaktion ermöglicht es Burger King, seine Marke in China aktiver weiterzuentwickeln und sich dabei auf das Franchisemodell zu konzentrieren, während gleichzeitig ein Großteil der Investitions- und Managementrisiken an den neuen Partner CPE übertragen wird.
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