Der Weltmarkt für frisches Obst und Gemüse wächst weiter: 2024 beliefen sich die Exporte auf 148 Millionen Tonnen, ein Plus von 2 % gegenüber 146 Millionen Tonnen im Jahr 2023. Dies geht aus Daten der Vereinten Nationen zum internationalen Handel hervor, wie Eurofruit berichtet.
Die führenden Exportländer sind weiterhin China, Spanien und die Niederlande. Chinas Exporte stiegen 2024 um 20 % auf 13,4 Millionen Tonnen und verdeutlichen damit die starke Dynamik des Agrarsektors und das gestiegene Angebot an Produkten auf den internationalen Märkten.
Spanien, traditionell einer der führenden Obst- und Gemüseexporteure, steigerte seine Exportmenge um 9 % auf 12 Millionen Tonnen. Die Niederlande verzeichneten einen Anstieg der Exporte um 18 % auf 13,4 Millionen Tonnen und bleiben damit einer der wichtigsten Lieferanten für den europäischen Markt.
Mexiko belegte mit Exporten von 11,3 Millionen Tonnen den vierten Platz im weltweiten Ranking. Dies entspricht einem Rückgang von 6 % gegenüber 2023. Der Rückgang ist teilweise auf Ertragsschwankungen und regionale Handelsbedingungen zurückzuführen.
Ecuador belegte mit 6,5 Millionen Tonnen Exporten den fünften Platz und verzeichnete damit einen deutlichen Rückgang von 12 %. Es ist anzumerken, dass die Daten für 2023 in der UN-Datenbank noch nicht endgültig bestätigt sind – damals exportierte das Land 7,3 Millionen Tonnen.
Die Vereinigten Staaten von Amerika belegten mit Exporten von 6,2 Millionen Tonnen den sechsten Platz, was einem Anstieg von 7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Es folgen die Türkei mit 4,4 Millionen Tonnen und Guatemala mit 4,3 Millionen Tonnen. Damit komplettieren sie die Top Acht der globalen Exporteure von frischem Obst und Gemüse.
Diese Zahlen belegen eine stabile Nachfrage auf den internationalen Märkten und die Fähigkeit führender Länder, trotz schwankender klimatischer Bedingungen und wirtschaftlicher Herausforderungen hohe Produktions- und Liefermengen aufrechtzuerhalten. Das Exportwachstum ist besonders in Ländern zu beobachten, die aktiv in die Modernisierung des Agrarsektors und den Ausbau der Logistikinfrastruktur investieren.
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