Von Januar bis Oktober 2025 exportierte die Ukraine 393 Tonnen Tomaten, verglichen mit 301 Tonnen im Vorjahreszeitraum. Hauptabnehmer waren in diesem Jahr Moldau (60,6 %), Polen (36,4 %) und Singapur (0,8 %), während 2024 Moldau (87,4 %), Litauen (7,6 %) und Malaysia (1 %) die wichtigsten Abnehmer waren.
Die ukrainischen Gurkenexporte beliefen sich in den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 auf 2.440 Tonnen, fast doppelt so viel wie die 1.010 Tonnen im Vorjahr. Die größten Abnehmer sind weiterhin Polen (52,3 %), Estland (37,5 %) und Moldau (8 %). Zum Vergleich: 2024 entfielen 54,7 % der Lieferungen auf Estland, 26,3 % auf Polen und 10,5 % auf Moldau.
Gleichzeitig stiegen auch die Warenimporte in die Ukraine. Im Zeitraum Januar bis Oktober 2025 erhöhten sich die Tomatenimporte um 4,3 % auf 81.820 Tonnen und die Gurkenimporte um 13,6 % auf 109.560 Tonnen.
Wertmäßig stiegen die Tomatenimporte um 18,2 % auf 16,92 Millionen US-Dollar und die Gurkenimporte um 30 % auf 23,39 Millionen US-Dollar. Die wichtigsten Tomatenlieferanten für die Ukraine sind in diesem Jahr die Türkei (64,3 %), Polen (11,7 %) und die Niederlande (11,18 %). Zu den Gurkenlieferanten zählen die Türkei (88,2 %), Spanien (3,7 %) und Finnland (2 %).
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Lieferantenstruktur leicht verändert. Bisher waren die Hauptlieferanten von Tomaten die Türkei (73,6 %), Polen (12,3 %) und Marokko (5,9 %), die von Gurken die Türkei (85,2 %), Polen (4 %) und die Niederlande (3,1 %).
Im Juli 2025 führte die Ukraine Antidumpingzölle auf Importe von frischen Gurken und Tomaten aus der Türkei ein – 20,1 % bzw. 26,9 % – für einen Zeitraum von fünf Jahren. Diese Maßnahmen sollen ukrainische Gewächshausbetriebe vor gedumpten Importen schützen, die den heimischen Erzeugern geschadet haben.
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