Im Jahr 2025 vergaben die Partnerbanken des staatlichen Programms für bezahlbaren Wohnraum „eHousing“ insgesamt 7.769 Kredite. Dies entspricht einem Rückgang von 8,7 % gegenüber 2024 und deutet auf eine gewisse Abschwächung der Kreditvergabe im Rahmen des Programms hin.
Dies berichtete die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine unter Berufung auf Daten des Programmbetreibers, der PrJSC „Ukrainian Financial Housing Company“ („Ukrfinzhytlo“), die die Umsetzung der staatlichen Initiative koordiniert.
Ukrfinzhytlo gab an, dass die Banken im Jahr 2025 Hypothekenkredite in Höhe von fast 15 Milliarden UAH vergaben. Von den insgesamt vergebenen Krediten waren 4.881 für den Kauf von Erstwohnungen bestimmt.
Insbesondere wurden 1.499 Wohnungen in im Bau befindlichen Gebäuden erworben, was das anhaltende Interesse am Primärimmobilienmarkt trotz der schwierigen Wirtschaftslage belegt.
Trotz des Rückgangs der Kreditanzahl stieg das Gesamtfinanzierungsvolumen des Programms im Jahr 2025 gegenüber 2024 um 1,5 %. Wurden im Vorjahr Hypotheken in Höhe von 14,6 Milliarden UAH vergeben, erreichte dieser Wert in diesem Jahr 14,8 Milliarden UAH.
Verschiedene Bevölkerungsgruppen erhielten Kredite im Rahmen des Programms. Darunter befinden sich 2.891 Angehörige des Militärs und der Sicherheitskräfte, 2.826 Ukrainer ohne eigene Wohnung, 909 Binnenvertriebene, 427 medizinisches Personal, 383 Lehrer, 209 Veteranen und 124 Wissenschaftler.
Dank der Umsetzung des Programms im Jahr 2025 erhielten 4.204 Kinder gemeinsam mit ihren Familien eine eigene Wohnung. Dies ist nach wie vor einer der wichtigsten sozialen Erfolge des E-Housing-Programms.
Seit dem Start des Programms im Jahr 2022 konnten insgesamt 22.620 Familien Wohneigentum erwerben. Das Gesamtvolumen der in diesem Zeitraum vergebenen Hypothekendarlehen beläuft sich auf 38,923 Milliarden Hrywnja, was die bedeutende Rolle des Programms bei der Unterstützung des ukrainischen Wohnungssektors unterstreicht.
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