Die Schweizerische Nationalbank (SNB) verbuchte 2025 dank des rasanten Anstiegs der globalen Goldpreise ein beachtliches Finanzergebnis. Zum Jahresende belief sich der Gewinn der Zentralbank auf rund 32,52 Milliarden US-Dollar. Grund dafür war das gestiegene Interesse der Anleger an sicheren Anlagen angesichts der globalen Wirtschaftslage.
Dies berichtete Reuters unter Bezugnahme auf die Vorjahreszahlen der Bank. Obwohl der Gewinn von 2025 unter dem Rekordergebnis von 80,7 Milliarden Schweizer Franken aus dem Jahr 2024 liegt, zählt er dennoch zu den fünf höchsten Jahresgewinnen in der 119-jährigen Geschichte der SNB.
Die wichtigste Einnahmequelle waren die erwarteten Gewinne aus den Goldreserven. Allein durch die Wertsteigerung des Goldes erzielte die SNB 36,3 Milliarden Franken. Investoren kauften das Edelmetall aktiv auf, um ihre Vermögenswerte vor den wirtschaftlichen Schocks infolge der von US-Präsident Donald Trump verhängten Handelszölle zu schützen.
Dieses Ergebnis war der höchste Gewinn, den die Schweizerische Nationalbank (SNB) jemals aus ihren Goldreserven erzielt hat. Im Laufe des Jahres 2025 stieg der Goldpreis um 64 %, wodurch der Wert der 1.040 Tonnen Gold, die die SNB hält, deutlich zunahm.
Gleichzeitig wurde das Gesamtergebnis teilweise durch Verluste aus Devisengeschäften geschmälert. Die Verluste aus den Devisenpositionen der Zentralbank beliefen sich im Jahr 2025 auf rund 9 Milliarden Franken und reduzierten den Endgewinn.
Trotzdem entsprach das Jahresergebnis im Großen und Ganzen den Prognosen der Analysten. Insbesondere die UBS hatte einen Gewinn der SNB zwischen 23,5 und 28,5 Milliarden Franken erwartet, und die tatsächlichen Ergebnisse lagen nahe an diesen Schätzungen.
Der erzielte Gewinn ermöglicht der Schweizerischen Nationalbank erhebliche Zahlungen. Dies beinhaltet 4 Milliarden Franken, die an die Schweizer Zentralregierung und die Kantonsregierungen überwiesen werden sollen, sowie eine Dividende für die Anleger in Höhe von 15 Franken pro Aktie.
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