Die ukrainische Regierung hat Norwegen eine Liste der benötigten Ausrüstung für die Reparaturarbeiten nach dem Beschuss und die Stärkung der Energieinfrastruktur übergeben. Norwegens neue Unterstützung für den ukrainischen Energiesektor beläuft sich auf insgesamt 400 Millionen US-Dollar.
Dies gab die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swrydenko auf ihrem Telegram-Kanal bekannt. Sie erklärte, das Treffen mit dem norwegischen Außenminister Espen Barth Eide sei Teil der systematischen Bemühungen der Regierung, internationale Ressourcen für die Stabilität des Energiesektors zu gewinnen.
„Wir haben Norwegen eine abgestimmte Liste der benötigten Ausrüstung für die Reparaturen nach dem Beschuss und die weitere Stärkung der Energieversorgungssicherheit übergeben“, schrieb die Ministerpräsidentin. Laut ihren Angaben enthält diese Liste wichtige Komponenten für die Wiederherstellung der Stromversorgung und die Gewährleistung eines stabilen Betriebs des Energiesystems.
Während des Treffens wurde auch die Vorbereitung des bevorstehenden Treffens im Rahmen der von der Ukraine initiierten Initiative „Energie-Ramstein“ erörtert. Diese Plattform dient der Koordinierung langfristiger Unterstützung für den ukrainischen Energiesektor mit internationalen Partnern.
Svyrydenko betonte, dass Norwegen weiterhin einer der wichtigsten Geber des Energieunterstützungsfonds und ein strategischer Partner der Ukraine sei. „Wir danken der norwegischen Regierung für die Ankündigung eines neuen Beitrags von 400 Millionen US-Dollar zur Förderung der Energieversorgungssicherheit und zum Kauf wichtiger Ausrüstung“, fügte sie hinzu.
Darüber hinaus dankte die Premierministerin Norwegen für die Fortsetzung der Partnerschaft im Jahr 2026 und die Bereitstellung von 8,3 Milliarden US-Dollar im Rahmen des Nansen-Programms. Die norwegische Regierung plant zudem zusätzliche Mittel über Norfund für Wirtschaftsförderungs- und Investitionsprojekte in der Ukraine, um die Wirtschafts- und Energiekapazität des Landes zu stärken.
Die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Norwegen im Jahr 2026 umfasst somit nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch die Lieferung wichtiger Ausrüstung zur Wiederherstellung beschädigter Energieinfrastruktur. Dies ist entscheidend für die Stabilität und Sicherheit des Energiesystems.
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