Analysten haben die Preisentwicklung sowie Angebot und Nachfrage nach Langzeitmieten von Einzimmerwohnungen in verschiedenen Kiewer Stadtbezirken im Laufe des Jahres untersucht. Die entsprechenden Daten wurden in der OLX Real Estate-Studie veröffentlicht, die einen Vergleich der Indikatoren bis Dezember 2025 mit dem Vorjahreszeitraum beinhaltet.
Im Kiewer Stadtbezirk Holosiivskyj stieg der Medianpreis für die Langzeitmiete einer Einzimmerwohnung um 15 % auf 19.500 UAH. Das Wohnungsangebot in diesem Bezirk hat sich im Jahresverlauf deutlich erhöht: Die Anzahl der Anzeigen stieg um 44 % auf 1.293. Gleichzeitig blieb die Nachfrage nahezu unverändert und stieg lediglich um 2 %.
Im Bezirk Solomyanskyi ist die Anzahl der Angebote ebenfalls deutlich gestiegen – um 45 % auf 947 Anzeigen im Dezember 2025. Trotzdem blieb die durchschnittliche Miete unverändert bei 15.000 UAH. Analysten weisen darauf hin, dass das Interesse der Mieter leicht nachgelassen hat: Die Zahl der Reaktionen auf die Anzeigen sank um 10 %.
Im Bezirk Darnytskyi stieg die Anzahl der Angebote für Einzimmerwohnungen um 29 %. Die durchschnittliche Miete erhöhte sich im Jahresvergleich um 7 % auf 15.000 UAH. Gleichzeitig ging die Nachfrage zurück – die Zahl der Reaktionen auf die Anzeigen sank um fast 20 %.
Ein ähnlicher Trend ist im Bezirk Dnipro zu beobachten. Hier stieg die Miete im Jahresvergleich lediglich um 4 % auf 12.500 UAH. Gleichzeitig ist die Anzahl der Anzeigen um 25 % gestiegen und hat die Marke von 1.000 überschritten, während die Nachfrage nach Einzimmerwohnungen um 12 % gesunken ist.
Laut Analysten sind die niedrigsten Preise für die Langzeitmiete von Einzimmerwohnungen im Bezirk Desnyanskyi zu verzeichnen. Im Dezember 2025 lag der Medianpreis hier bei 9.000 UAH, was einem Anstieg von 6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Anzahl der Anzeigen stieg um 21 % auf 497, die Anzahl der Bewertungen sank jedoch um fast 20 %.
Die zentralen Bezirke von Kiew bleiben traditionell die teuersten für Mieter. In Petschersk stieg die Anzahl der Anzeigen für die Langzeitmiete von Einzimmerwohnungen im Jahresvergleich um 21 % auf 1.259. Der Medianmietpreis erhöhte sich hier um 11 % auf fast 42.000 UAH, während die Nachfrage im Gegenteil zunahm – die Anzahl der Bewertungen stieg um 13 %.
Im Bezirk Schewtschenkiwskyj stieg das Angebot an Mietwohnungen um 30 % auf fast 1.300 Anzeigen. Die durchschnittliche Miete blieb unverändert bei 22.000 UAH, während die Nachfrage leicht zurückging: Die Anzahl der Anzeigen sank um 2 %.
Auch im Bezirk Podilskyj verzeichnete man einen deutlichen Anstieg der Angebote um 45 % auf 925 Anzeigen. Im gleichen Zeitraum stieg die durchschnittliche Miete um 13 % auf 18.000 UAH. Die Nachfrage blieb hingegen nahezu stabil und stieg lediglich um 1 %.
Im Bezirk Swjatoschynskyj war die Entwicklung ähnlich: Die Anzahl der Anzeigen stieg jährlich um 46 % auf 822. Die durchschnittliche Miete blieb bei 12.000 UAH, und die Nachfrage nach Einzimmerwohnungen veränderte sich im Jahresverlauf kaum.
Den größten Anstieg des Interesses von Mietern beobachteten Experten im Bezirk Obolonskyj. Hier stieg die Anzahl der Anzeigen um 37 % auf 713, während die durchschnittlichen Mietkosten nur um 4 % auf 14.000 UAH zunahmen. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Bewertungen im Jahresvergleich um 30 %, und der Durchschnittswert lag bei 18,4 Bewertungen pro Anzeige – der höchste Wert aller Kiewer Bezirke.
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