Die Einführung elektronischer Auktionen für die kommerzielle Fischerei hat der Ukraine einen deutlichen Anstieg der Staatseinnahmen beschert. Erhielt der Staat im Jahr 2021 15,4 Millionen UAH aus dem Verkauf von Fangmengen, so werden diese Einnahmen im Jahr 2025 voraussichtlich 52,3 Millionen UAH erreichen. Dies teilte das Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine mit.
Insgesamt flossen 11,1 Millionen UAH in einen eigens dafür eingerichteten Fonds zur Finanzierung von Maßnahmen zur Wiederauffüllung der Gewässer. Die Transparenz des digitalen Auktionssystems Prozorro.Sales trägt somit direkt zur Wiederherstellung natürlicher Ressourcen bei und erhöht die Nachhaltigkeit der Fischerei.
Im Laufe des Jahres wurden 599 Auktionen durchgeführt und 189 Verträge über 260 Fangmengen abgeschlossen. Die höchste Nutzungsrate wurde in den Stauseen Krementschuk und Kaniv, im Unterlauf des Dnjestr, in der Dnjestr-Mündung und an der Donau verzeichnet. Diese Aktivitäten deuten auf eine stabile Nachfrage nach industriellen Fischereirechten und die Effektivität des elektronischen Handels hin.
Der stellvertretende Minister für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft, Taras Wyssozki, betonte, dass elektronische Auktionen nicht nur ein Instrument für mehr Transparenz, sondern ein vollwertiger Mechanismus zur Entwicklung der Branche geworden seien. „Innerhalb von vier Jahren haben wir unser Umsatzwachstum mehr als verdreifacht. Besonders wichtig ist, dass über 11 Millionen UAH gezielt in die Besatzmaßnahmen und die Wiederherstellung der Ressourcenbasis fließen“, erklärte er.
Im Jahr 2025 überstieg der Fang aquatischer Bioressourcen 11.400 Tonnen, und das Volumen der Aquakulturprodukte, hauptsächlich aus Teichen, überstieg 16.000 Tonnen. Rund 6.500 Menschen sind in der Branche beschäftigt, was auf den Erhalt des Produktionspotenzials hinweist. Darüber hinaus wurden mit Mitteln aus elektronischen Auktionen fast 11 Millionen Fische eingesetzt und weitere 50 Tonnen Fisch (Karpfen, Silberkarpfen, Graskarpfen) in der Dnjestr-Mündung sowie in den Stauseen Krementschuk und Kaniv ausgesetzt.
Gleichzeitig verfügen die meisten Regionen bereits über Programme zur Entwicklung der Fischerei bis 2030, deren Finanzierung in einigen Regionen Hunderte Millionen Hrywnja erreicht. In einer separaten Sitzung des Vorstands der Staatlichen Fischereibehörde wurde die praktische Umsetzung der Landgewinnungsreform hervorgehoben: 75 Wassernutzerorganisationen sind in der Ukraine registriert, acht davon haben das Eigentum an technischen Infrastruktureinrichtungen für Landgewinnungssysteme erhalten. Parallel dazu wird internationale Unterstützung für die Modernisierung und Sanierung der staatlichen Landgewinnungsinfrastruktur mobilisiert.
Die Digitalisierung des Marktes und die aktive Besatzdichte gewährleisten nicht nur Transparenz im Handel, sondern auch die langfristige Stabilität der Wasserressourcen, die Entwicklung der Aquakultur und die Unterstützung der industriellen Fischerei in der Ukraine.
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