Im Februar 2026 verzeichnete die Ukraine einen Rekord bei den Stromimporten mit 1,26 Millionen MWh. Im Vergleich zum Januar 2026 stiegen die Lieferungen um 41 % und im Vergleich zum Februar 2025 um das Fünffache.
Dies berichtete das Beratungsunternehmen ExPro und hob hervor, dass der deutliche Anstieg der Importe ein Schlüsselfaktor für die Stabilisierung des Stromnetzes im Winter war.
Ungarn bleibt der größte Stromlieferant und deckt mit 49 % fast die Hälfte aller Importe ab. Die Lieferungen aus Ungarn stiegen im Vergleich zum Vormonat um 54 % und zeugen von der engen Zusammenarbeit der Energiesektoren beider Länder.
Die Slowakei belegt mit 18 % der gesamten importierten Kapazität den zweiten Platz unter den Lieferanten. Entgegen den Erwartungen der Analysten erreichten die Strommengen beider Länder im Februar ein Rekordniveau, was die hohe Nachfrage nach externen Ressourcen unterstreicht.
Im Februar 2026 wurden keine ukrainischen Stromexporte verzeichnet. Die gesamte importierte Kapazität diente der Deckung des Inlandsbedarfs, insbesondere der Netzstabilität und der Überbrückung von Lastspitzen.
Analysten betonen, dass die Rekordimportmengen im Februar nicht nur saisonale Schwankungen widerspiegeln, sondern auch die strategische Bedeutung der Diversifizierung der Stromversorgungsquellen für die Ukraine unterstreichen. Dies verringert das Risiko von Stromausfällen und erhöht die Zuverlässigkeit des Stromnetzes während des Ausnahmezustands.
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