Die ukrainische Regierung hat beschlossen, zusätzliche 3 Milliarden UAH aus dem Reservefonds des Staatshaushalts für die Schlaglochreparatur auf Autobahnen bereitzustellen. Dies gab Premierministerin Julia Swyrdenko während eines Treffens mit dem Minister für Wiederaufbau der Ukraine, Oleksij Kuleba, und dem Leiter der Staatlichen Agentur für Wiederaufbau und Infrastrukturentwicklung, Serhij Suchomlin, bekannt.
Laut Swyrdenko haben die Schlaglochreparaturarbeiten auf internationalen und nationalen Autobahnen, einschließlich derer in den Grenzregionen, bereits begonnen. Sie stellte klar, dass es sich dabei um laufende Arbeiten zur Gewährleistung der grundlegenden Sicherheit und Befahrbarkeit der Straßen handele und nicht um größere Reparaturen.
Die Witterungsbedingungen ermöglichen den Reparaturtrupps derzeit ein effektives Arbeiten, und die Arbeiten sollen bis zum 1. Juni 2026 abgeschlossen sein. Dies soll einen sicheren Verkehr auf stark frequentierten Straßen von nationaler Bedeutung gewährleisten.
Der Premierminister betonte die entscheidende Rolle der Straßen für die Logistik der Streitkräfte, die Evakuierung Verwundeter und die Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen und sozialen Stabilität in den Regionen. Die Bereitstellung von Mitteln aus dem Reservefonds ermöglicht die zügige Fertigstellung der Arbeiten in den prioritären Bereichen.
Swyrydenko merkte an, dass die Regierung wichtige Sanierungsbereiche identifiziert und entsprechende Mittel im Haushalt des Ministeriums für Gemeinde- und Gebietsentwicklung der Ukraine bereitgestellt habe. Bei Bedarf sei der Staat bereit, die Mittel aus dem Reservefonds oder anderen Quellen umgehend aufzustocken.
„Wir alle fahren auf Straßen und kennen ihren Zustand gut. Die Regierung hat prioritäre Bereiche identifiziert und Mittel für deren Instandsetzung im Haushalt des Ministeriums für Gemeinde- und Gebietsentwicklung bereitgestellt“, schloss der Premierminister und unterstrich die Wichtigkeit der Qualitätskontrolle der Arbeiten.
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