Die ukrainische Regierung hat einen Mechanismus zur Verteilung von Haushaltsmitteln verabschiedet, die zur Unterstützung wissenschaftlicher Einrichtungen und Forschungsaktivitäten an Universitäten eingesetzt werden sollen. Der entsprechende Beschluss sieht die Finanzierung wichtiger Wissenschaftsbereiche und die Modernisierung der Forschungsinfrastruktur vor. Dies gab die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swrydenko bekannt.
Laut der Regierungschefin ist die Effektivität der Arbeit der Institutionen das Hauptprinzip des neuen Ansatzes zur Wissenschaftsfinanzierung. Die Höhe der Grundfinanzierung für wissenschaftliche Organisationen und Hochschulen wird auf Grundlage der Ergebnisse einer staatlichen Zertifizierung festgelegt, die die Effektivität ihrer wissenschaftlichen Aktivitäten bewertet.
Insgesamt plant der Staat, über 3 Milliarden UAH zur Förderung der Wissenschaft bereitzustellen. Diese Mittel werden auf drei Hauptbereiche verteilt: die Förderung der Arbeit von Wissenschaftlern und wissenschaftlich-pädagogischen Mitarbeitern, den Ausbau der Forschungsinfrastruktur und die Modernisierung wissenschaftlicher Geräte sowie die institutionelle Entwicklung wissenschaftlicher Einrichtungen.
Wie Julia Swerjdenko anmerkte, erhalten 246 führende wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen auf Grundlage staatlicher Zertifizierung eine Basisfinanzierung. Dieser Ansatz ermöglicht die Förderung von Institutionen mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen.
Eine wichtige Neuerung ist die Einführung zusätzlicher Gehaltszulagen für Wissenschaftler. Erstmals erhalten über 50.000 Forscher diese finanzielle Unterstützung als Anerkennung der erfolgreichen Arbeit ihrer Institutionen und Forschungsteams.
Die größten Fördermittel sollen an die führenden wissenschaftlichen Zentren des Landes fließen. Dabei handelt es sich vor allem um Institutionen und Universitäten in Kiew, Charkiw, Lwiw, Dnipro und Sumy. In diesen Städten ist ein Großteil der ukrainischen Forschungsteams und -infrastruktur konzentriert.
Die Regierung erwartet, dass das neue Fördermodell das wissenschaftliche Potenzial des Landes stärkt, Innovationen fördert und die Voraussetzungen für die Modernisierung der Forschungsbasis ukrainischer Universitäten und wissenschaftlicher Einrichtungen schafft.
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