Nach einer kurzen Phase der Stabilität steigen die Zwiebelpreise in der Ukraine wieder. Der Gemüsemarkt verzeichnet einen allmählichen Preisanstieg vor dem Hintergrund eines geringeren Angebots und veränderten Kaufverhaltens.
Dies berichtet die Analyseplattform EastFruit. Laut Analysten ist der Hauptgrund für den Preisanstieg ein deutlicher Rückgang der Lagerbestände an Zwiebeln der Ernte 2025 bei inländischen Erzeugern.
Ein weiterer Faktor für den Preisanstieg ist die gestiegene Handelsaktivität auf dem Markt. Die Nachfrage steigt stetig, was zusätzlichen Druck auf die Preise ausübt und deren Anstieg begünstigt.
Aktuell bieten ukrainische Landwirte Zwiebeln für 5–10 UAH pro Kilogramm an. Dies entspricht einem Anstieg von rund 19 % gegenüber dem Ende der Vorwoche, was auf eine recht rasche Veränderung der Preisdynamik hindeutet.
Gleichzeitig stellen Marktteilnehmer fest, dass es bisher nicht möglich war, die Produktkosten signifikant zu erhöhen. Grund dafür ist die Unzufriedenheit der Käufer mit der Qualität der angebotenen Zwiebeln, was weitere Preiserhöhungen bremst.
Analysten betonen, dass Zwiebeln auf dem ukrainischen Markt derzeit durchschnittlich 68 % günstiger sind als Mitte Mai des Vorjahres. Dies deutet auf einen deutlichen Unterschied in der Preissituation im Vergleich zum Vorjahr hin.
Gleichzeitig äußern die Erzeuger Bedenken hinsichtlich weiterer Preiserhöhungen. Sie weisen darauf hin, dass sich die Qualität des gelagerten Gemüses weiterhin rapide verschlechtert, was das Potenzial für weitere Preiserhöhungen am Markt einschränken könnte.
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