Von Januar bis April 2026 verkauften ukrainische Hersteller von Verbrauchsmaterialien mit Unterstützung der Exportkreditagentur der Ukraine Waren im Wert von 6,25 Milliarden UAH auf ausländischen Märkten. Deutschland wurde zum größten Abnehmer ukrainischer Produkte, und die Möbelproduktion war der führende Exportzweig.
Dies teilte das Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine mit. Das Ministerium betont, dass die Förderung von Verbrauchsmaterialexporten Teil der staatlichen Politik zur Entwicklung ukrainischer Hersteller im Rahmen des Programms „Made in Ukraine“ ist.
In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 unterstützte die Exportkreditagentur der Ukraine 26 Exportverträge für 23 ukrainische Unternehmen. Zur Umsetzung dieser Verträge stellten Banken den Unternehmen Kredite in Höhe von insgesamt 15 Millionen UAH zur Verfügung, die von der Agentur abgesichert wurden.
Regional betrachtet stammte das größte Volumen der geförderten Exporte von Unternehmen aus der Region Chmelnyzkyj. Sie exportierten Waren im Wert von 4,61 Milliarden UAH. Zu den führenden Exportländern zählten die Regionen Lwiw (500 Millionen UAH) und Tschernihiw (420 Millionen UAH).
Hauptabnehmer ukrainischer, von der ECA versicherter Produkte war Deutschland. Die Lieferungen dorthin erreichten ein Volumen von 1,2 Milliarden UAH. Zu den drei größten Handelspartnern gehörten außerdem Polen (678,5 Millionen UAH) und Ungarn (677,7 Millionen UAH).
Im Bereich der Nicht-Rohstoff-Exporte hatte die Möbelproduktion den größten Anteil. Der Export dieser Produkte erreichte 4,6 Milliarden UAH. Auch Metalltüren und -fenster waren im Ausland stark nachgefragt; ihre Exporte beliefen sich auf 281,83 Millionen UAH.
Darüber hinaus exportierten ukrainische Hersteller aktiv Drahtprodukte, Ketten und Federn im Wert von 142,72 Millionen UAH, Tapeten im Wert von 137,59 Millionen UAH sowie Wellpappe, Karton und Papierverpackungen im Wert von 130,84 Millionen UAH.
Das Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft betont, dass die Aktivitäten der Exportkreditagentur darauf abzielen, den Export von Nicht-Rohstoffen zu steigern, die Produktionskapazitäten im Inland auszubauen und Investitionen in den realen Sektor der ukrainischen Wirtschaft anzuziehen.
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