Im März 2025 kauften die Ukrainer 720 Millionen Dollar mehr von Banken, als sie verkauften. Allerdings nimmt die Gesamtnachfrage nach Fremdwährungen allmählich ab, was sich in der Dynamik der letzten Monate widerspiegelt.
Nach Angaben der Nationalbank der Ukraine verkauften Bürger im März 1,63 Milliarden Dollar in bar und bargeldlos an Banken, wobei sich das Kaufvolumen auf 2,34 Milliarden Dollar belief. Dies führte zu Nettokäufen im Wert von 720 Millionen US-Dollar.
Zum Vergleich: Im Februar lag dieser Betrag bei 958 Millionen Dollar und im Januar bei 1,48 Milliarden Dollar. Der Trend zeigt, dass das Interesse am Devisenkauf allmählich abnimmt.
Finanzanalysten erklären diese Dynamik durch mehrere Faktoren. Erstens werden die Wechselkursschwankungen weniger ausgeprägt, was das spekulative Interesse an der Währung verringert. Zweitens ermöglicht die Stabilisierung des Finanzmarktes den Ukrainern, weniger Geld in Dollar zu halten und stattdessen Griwna-Instrumente zu bevorzugen.
Es ist auch erwähnenswert, dass der Rückgang des Kaufvolumens mit der Währungsregulierungspolitik der NBU zusammenhängen könnte. Die Fortsetzung des Trends zur sinkenden Nachfrage nach Fremdwährungen könnte zur Stärkung der Griwna und zur Stabilisierung des ukrainischen Devisenmarktes beitragen.
Sollte sich dieser Trend in den kommenden Monaten fortsetzen, könnte dies auf eine allmähliche Wiederherstellung des Vertrauens in die Landeswährung und eine Verlagerung der Bevölkerung hin zu einer geringeren Abhängigkeit von Dollar-Ersparnissen hindeuten.
e-finance.com.ua